CO2-REDUKTIONCO2-reduzierter Stahl für eine zukunftsfähige Industrie

Die CO₂-Emissionen aus der Stahlproduktion machen derzeit den größten Teil der Emissionen aus der Rohrlieferkette aus, daher spielt CO₂-reduzierter Stahl eine Schlüsselrolle in unseren Nachhaltigkeitsbemühungen. Wir arbeiten eng mit internen und externen Stahllieferanten zusammen, die Stahlherstellungsverfahren mit geringeren CO2-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Hochofenroute anwenden und weiterentwickeln. Dazu gehören beispielsweise die Direktreduktion von Eisen (DRI) und der Elektrolichtbogenofen (EAF).

Unser TransformationsprogrammSALCOS®

Seit 2015 befindet sich der Salzgitter-Konzern gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung auf dem Weg zur CO2-reduzierten Stahlerzeugung im Rahmen des Transformationsprogramms SALCOS®. Kern dieses Programms ist der Umstieg von der kohlebasierten Stahlerzeugung auf Wasserstoff-betriebene Direktreduktionsanlagen und Strom aus erneuerbaren Quellen. 

Die Marke SALCOS® steht für physisch CO2-reduzierte Stahlprodukte des Salzgitter-Konzerns mit klarem Produktversprechen und transparenter Zertifizierung.  Sie ist das starke Ergebnis unserer Vision, die Industrie gemeinsam mit unseren Kunden zu transformieren und einen echten Beitrag für die Dekarbonisierung zu leisten. Bereits heute sind im Salzgitter-Konzern CO2-reduzierte Stahlprodukte aus der Elektrolichtbogenroute des Konzerns verfügbar, 2027 folgen weitere Erzeugnisse aus dem SALCOS® Programm. 

Nahtlose Präzisions­stahl­rohremit reduziertem CO2-Fußabdruck

Für die Herstellung unserer nahtlos gezogenen Präzisionsstahlrohre verwenden wir Vormaterialien aus unterschiedlichen Herstellungsprozessen. Nahtloses Vormaterial aus unserer konventionellen Hochofenroute besitzt einen CO₂-Fußabdruck von rund 2,1 t CO₂ pro Tonne Stahl. Für ausgewählte Rohrprodukte setzen wir Vormaterial ein, bei dessen Produktion nur noch maximal 50 % der CO₂-Emissionen gegenüber diesem Referenzwert emittiert werden. Diese Rohrprodukte kennzeichnen wir produktabhängig mit „OUR Sustainable Solutions“.

Zur Quantifizierung der emissionsbezogenen Unterschiede zwischen einzelnen Rohrlösungen werden produktspezifische Product Carbon Footprints (PCF) ermittelt. Die Berechnung dieser PCFs erfolgt auf Grundlage einer von TÜV Süd zertifizierten Methodik gemäß DIN EN ISO 14067. Die PCF-Werte können von Kunden als Datengrundlage für die Berechnung produktbezogener Treibhausgasemissionen innerhalb ihrer Lieferkette verwendet werden.

TRANSPA­RENTE DOKU­MENTATIONUmwelt­dokumentionen
von EPD bis PCF

Mit klar dokumentierten Umweltinformationen unterstützen wir Sie dabei, Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen, Entscheidungen fundiert zu treffen und regulatorische Vorgaben sicher umzusetzen.

ROHR­TECHNOLOGIENfür die Transformation

Entdecken Sie, mit welchen Technologien wir den Wandel in zentralen Zukunftsfeldern befördern – von der Wasserstoffwirtschaft über das CO₂-Management bis hin zu erneuerbaren Energien und alternativen Antriebstechnologien.

Mannesmann RohreIN JEDER DIMENSION

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